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enge Milf Jemma.

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Liebe Gäste. Ab sofort sind wir wieder geöffnet. Auch das Stundenhotel ist wieder geöffnet.

Carlee
Mein Alter: 20

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Auch in München sind Bordelle wegen der Corona-Krise weiterhin geschlossen, doch das Geschäft geht andernorts weiter - zu Lasten der Frauen. Aus Sicht von Jürgen G. Schon an der Eingangstür des "Caesar's World" in Trudering empfangen den Gast mehrere Hinweisschilder: Abstand halten, Maskenpflicht, Anweisungen Folge leisten!

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Gleich hinter der Tür stehen ein Desinfektionsspender und ein Fiebermessgerät. Man blickt einmal kurz in die Kamera, binnen zwei Sekunden zeigt der Apparat die Körpertemperatur an. Darüber, auf dem mächtigen Spiegel mit Goldrahmen, schwingen 50 durchnummerierte Einmal-Masken im Wind.

So haben wir immer unter Kontrolle, wie viele im Haus sind - maximal 50 Leute", sagt Jürgen G. Zusammen mit Wolfgang K. Beide Bordelle mussten Mitte März wegen Corona zusperren, bis heute warten die Geschäftsführer darauf, wieder aufmachen zu dürfen. Für sie bedeute das einen riesigen wirtschaftlichen Schaden, sagt G. Da gibt es nichts zu gewinnen. Ich befürchte da Rückschritte. Hintergrund sind die bayerischen Corona-Auflagen. Bordelle müssen demnach zwar zu bleiben, Prostitution aber darf grundsätzlich stattfinden, "zwischen einer dienstleistenden Person und einem Freier", wie das Kreisverwaltungsreferat präzisiert.

Das ergibt sich aus der Lockerung der allgemeinen Kontaktverbote.

Das wichtigste in kürze

Das Coronavirus hat den Freiern nach Einschätzung von Feiner nicht die Lust verdorben und es gibt auch weiterhin Frauen, die so Geld verdienen wollen oder müssen. Aber wie viele weg sind, können weder Polizei noch Bordellbetreiber sagen. Sicher ist nur: Es sind noch viele da.

Das Caesar's World ist ein Laufhaus, die Freier können an den 35 Zimmern vorbeigehen, in denen die Frauen warten. Ebru steht am Hauseingang, sie ist 37 und stammt aus Rumänien. Sie ist eine von zwei Sexarbeiterinnen, die in ihrem Zimmer geblieben sind, obwohl das Haus gesperrt wurde.

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Dennoch: "Die Situation ist eine Katastrophe", sagt sie. Die Treffen werden im Internet angebahnt. Einmal links um die Ecke herum sitzen Jürgen G. Um endlich wieder aufsperren zu dürfen plant der Geschäftsführer sogar eine Corona-App-Pflicht. Es ist der Albtraum aller Datenschützer und Netzpolitiker, die zum Start davor gewarnt haben, die App dürfe keinesfalls zum Zwang werden, auch nicht auf Umwegen. Jürgen G. Das Schild halte ihm ja eigentlich Kunden fern, sagt er.

In den Bordellen arbeiteten die Frauen in einem "geschützten Bereich", sagt Kommissar Bernhard Feiner.

Dort ist die Prostitution legal, aber reglementiert. Nach dem Prostituiertenschutzgesetz, das seit drei Jahren gilt, müssen in den Zimmern beispielsweise Alarmknöpfe installiert sein.

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Es gehe nicht nur um Kontrolle, sondern auch um Gespräche, sagt Feiner. Warum haben sie den Betrieb gewechselt? Aus solchen Gesprächen heraus sind immer wieder Straftaten angezeigt worden. Und bei dubiosen Männern, die man im Hotelzimmer der Frauen antreffe, "ist schwer was zu sagen", so Feiner.

Lautstarker Protest: Prostituierte demonstrierten vergangene Woche in Berlin mit dem Berufsverband Sexarbeit gegen die Corona-Auflagen und die Schliessung von Bordellen. Michaela Fröhlich, die Leiterin der Beratungsstelle Mimikry, beurteilt die Lage ähnlich.

Mimikry gehört zur Inneren Mission der evangelischen Kirche und steht nicht im Verdacht, mit Bordellbetreibern zu sympathisieren.

In den Betrieben seien sie wenigstens in einem legalen Bereich. Staatliche Hilfe gebe es kaum für die Sexarbeiterinnen, die Anträge für "Soloselbstständige" seien kompliziert. Fröhlich und ihre Kolleginnen helfen beim Weg durch die Bürokratie. Doch das entsprechende Soforthilfeprogramm sei Ende Mai ausgelaufen, sagt Fröhlich.

Bleibt trotz allem die Ansteckungsgefahr durch Corona. Im Bordell treffen viele Menschen aufeinander. Sex ohne Körperkontakt wurde noch nicht entwickelt - und normalerweise findet er selbst im Sommer in geschlossenen Räumen statt. Müssen nicht schon deshalb Bordelle zugesperrt bleiben? Iwo, sagt Jürgen G. Nachbarländer Deutschlands lassen die Bordelle trotz der Corona-Lage wieder öffnen. In Österreich dürfen die Betriebe bereits seit 1.

Juli wieder Kunden einlassen.

Etwa Sexarbeiterinnen sind in Österreich registriert. Sie waren von der Coronakrise finanziell besonders stark betroffen und hatten als Selbstständige Anspruch auf Leistungen aus dem Härtefallfonds.

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Das Gesundheitsministerium in Wien hat hierzu "Empfehlungen für die Sexarbeit" herausgegeben. Das fünfseitige Papier sieht unter anderem vor, dass Betreiber von Bordellen ein CovidPräventionskonzept für die öffentlichen Bereiche des Betriebs vorzuhalten haben. An Orten, an denen Sexarbeit stattfindet, soll mehrsprachiges Informationsmaterial für Sexarbeiter und Kunden ausgelegt werden.

Die Räume sind mit frei zugänglichem Handdesinfektionsmittel auszustatten.

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Prostituierte sowie Kunden sollen "vor und nach jeder Dienstleistung" duschen. Alternativ werden Hände und Gesicht mit Flüssigseife gewaschen.

CORONAVIRUS-KRISE IM ROTLICHTMILIEU: Corona-Frust - Tote Hose im Bordell

In der Schweiz durften Erotikbetriebe bereits seit dem 6. Juni wieder öffnen. Auch dort gelten Verhaltensregeln.

Das wichtigste in kürze

Die Daten der Kundinnen und Kunden müssen zwei Wochen aufbewahrt werden. Aufhängen von Jacken ". Auch Thailand hat das Gewerbe Anfang Juli wieder erlaubt, parallel zur teilweisen Öffnung des Landes für ausländische Besucher. Der thailändische Regierungssprecher benutzte dabei einen Ausdruck, der oft als Massagesalon übersetzt wird, aber eine gängige Umschreibung für Bordelle ist.

Offiziell ist Prostitution in Thailand illegal. Besucher dieser Massagesalons müssen sich bei jedem Besuch registrieren etwa in der Online-Nachverfolgungs-Anwendung der Regierung oder in einem Bordbuch.

Im nördlichen Nachbar-Bundesland Bayerns, in Thüringendenkt die Landesregierung laut über Lockerungen von Corona-Einschränkungen bei sexuellen Dienstleistungen nach. Man stehe in Kontakt mit zwei Branchenverbänden, um Möglichkeiten für Lockerungen zu prüfen, sagte ein Sprecher des Thüringer Gesundheitsministeriums Anfang Juli. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow Linke kündigte in der Thüringer Allgemeinen allerdings an, dass die derzeit geltenden Beschränkungen noch den gesamten Sommer über gelten sollen.

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